Habt ihr die Veränderungen in den letzten Tagen bemerkt, wenn ihr vor die Haustür tretet? Es riecht schon nach Herbst. Dass das keine Einbildung ist, haben Geruchsforscher bestätigt. Der Grund ist, dass jetzt andere Geruchsmoleküle durch die Luft schweben, als im Frühling oder Sommer. Und was machen Gartenbesitzer im Herbst? Aufräumen, ausputzen, alles Verblühte abschneiden, damit der Garten schön ordentlich aussieht? Natürlich nicht! Informierte Gartenbesitzer wissen, dass weniger mal wieder mehr ist. Soll heißen: Pflanzen überstehen strenge Winter besser, wenn die verblühten Stängel nicht abgeschnitten werden. Insekten finden einen Unterschlupf und können gut überwintern und Vögel freuen sich über zusätzliches Futter. Und wenn der erste Rauhreif kommt, sieht der Garten nicht steril, sondern auch noch interessant aus.

Ein sehr interessanter Beitrag ist auch hier zu lesen: http://wetteraukreis.bund.net/ueber_uns/ortsverbaende/ov_bad_vilbel/natur_rund_um_haus_und_garten/herbstputz_im_garten/    

Übrigens: Herbst ist nicht doof! Es ist eine auch für uns dringend notwendige Zeit der Ruhe. Die Natur kann langsam runterfahren, Pause machen und sich auf viel Arbeit und Hektik im nächsten Jahr vorbereiten. Und das sollten wir respektieren und genießen. Der Spaß beginnt im folgenden Jahr auf jeden Fall von vorn.

Also: Seid faul, genießt die letzten Sonnenstrahlen, freut euch auf die ruhige Zeit, jammert nicht (der nächste Sommer kommt bestimmt) und …

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